Open Science Training Handbook 1.0

Das Open Science Training Handbook 1.0 ist ab sofort als Gitbook erhältlich unter https://book.fosteropenscience.eu.

Das Handbuch ist unter Creative Commons Public Domain Dedication (CC0 1.0 Universal) verfügbar und orientiert sich an der praktischen Vermittlung von Open-Science-Prinzipien. Es wurde von 14 Experten während eines von FOSTER und der TIB Hannover im Februar 2018 organisierten Booksprints verfasst. Nach der Aufnahme von Anmerkungen und Korrekturvorschlägen aus der Community wurde das Handbuch nach Github verschoben und wir können nun die Veröffentlichung der Version 1.0 bekannt geben. Das OSTH soll ein lebendiges Handbuch sein und wir freuen uns sehr über Ihre Beiträge und Rückmeldungen zu seiner Anwendung in der Praxis, die wir bei der Arbeit an Version 2.0 berücksichtigen werden.

(via [forschungsdaten])

DFG: Förderung von Informationsstrukturen für die Wissenschaft

Cover

Im neuen Positionspapier „Förderung von Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft“ (PDF) legt die DFG förderstrategische Überlegungen u.a. zum Thema Forschungsdaten dar und unterstützt nachhaltig den Aufbau der NFDI, auch fußend auf den Empfehlungen des RfII.

Das Papier enthält eine vertiefte Auseinandersetzung mit den drei Themenschwerpunkten Erschließung und Digitalisierung, Open-Access-Transformation und Forschungsdaten.

Aus dem Executive Summary:

„Policies und Regelwerke, digitale Kompetenz und Föderieren von Infrastrukturen sind die Schwerpunkte, die im Themenfeld Forschungsdaten (B.III.) in den kommenden Jahren mit gezielten Initiativen gefördert werden sollen. Konkret ist geplant,

 

  • die weitere Ausarbeitung und Aushandlung fachspezifischer Policies und Regelwerke zu unterstützen – und dabei insbesondere wissenschaftliche Communities mit einem geringen Organisationsgrad anzusprechen – sowie zu reflektieren, ob die Aufforderung zur Entwicklung und Nutzung von Datenmanagementplänen in Projektanträgen an die DFG weiter präzisiert werden soll;
  • Förderoptionen zu erarbeiten, um die Kompetenz für das Forschungsdatenmanagement zu stärken;
  • Förderinitiativen zu gestalten, um bereits bestehende, Community-spezifische Infrastrukturen zu koordinieren und zu vernetzen, sodass die Anschlussfähigkeit und Interoperabilität der unterschiedlichen Systeme sichergestellt wird.“

(via [RfII Info Ticker])

Austausch zum Thema Plausibilisierung

Wie sich im Zuge des diesjährigen Workshops „Datenproduktion“ am 19.02.2018 in Bamberg gezeigt hat, kommt bei der Erstellung von Scientific Use Files – also mit Blick auf die Sekundärnutzung von Daten – immer wieder die Frage auf, welche unplausiblen Angaben bereits von den Datenproduzent*innen bereinigt und welche Entscheidungen den Datennutzer*innen überlassen werden sollten. Daran anknüpfend stellt sich die Frage nach einer möglichst nachvollziehbaren und übersichtlichen Dokumentation von vorgenommenen Korrekturen bzw. eventuell noch im Datensatz vorhandenen Problemen.

Daher wurde in einer der Diskussionsrunden vereinbart, eine Bestandsaufnahme der bisherigen Plausibilisierungspraktiken in verschiedenen Studien und Institutionen vorzunehmen, um darauf aufbauend gemeinsam einen Standard mit verschiedenen Plausibilisierungsstufen oder -formen für die Erstellung von Scientific Use Files zu entwickeln, bei dem pro Stufe/Form die Konsequenzen für die Datennutzer*innen festgehalten werden. Ein solcher Standard würde wiederum die Dokumentation insofern erleichtern, dass auf diesen verwiesen werden könnte (z. B. „Die Studie wurde gemäß Standard B plausibilisiert. –> D.h. für Nutzer*in, er/sie muss bei der Arbeit mit den Daten a), b), c) beachten.“)

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele von Euch an der Bestandsaufnahme beteiligen würden. Dafür haben wir die Tabelle Plausibilisierung_Bestandsaufnahme vorbereitet. Sie enthält verschiedene Formen unplausibler Angaben und Ihr könnt eintragen, ob/wie Ihr Eure Daten daraufhin prüft, ob/wie Ihr gefundene Fehler bereinigt und ob/wie Ihr die Bereinigung bzw. (falls keine Bereinigung stattfindet) die gefundenen Fehler dokumentiert. Sofern wir etwas vergessen haben, bitte einfach gerne individuell ergänzen.

Wenn ihr euch beteiligen wollt, füllt bitte die Tabelle pro Projekt oder Institution aus, verseht die Datei mit eurem Kürzel und sendet sie bis zum 13.04. an uns zurück (daniel@dzhw.eu).

Wir werden alle Tabellen sichten, zusammenführen und bis Anfang Mai an alle herumschicken, die sich an der Bestandsaufnahme beteiligt oder anderweitig Interesse an dem Thema bei uns bekundet haben. Im Mai/Juni würden wir dann ein Treffen zur weiteren Absprache in Hannover organisieren. Dafür könnt Ihr Euch bereits jetzt in das folgende Doodle eintragen: https://dudle.inf.tu-dresden.de/Plausi/. Um eine entspannte An- und Abreise zu gewährleisten, wollen wir um 12:00 starten und gegen 16:00 Uhr enden.

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen, liebe Grüße aus Hannover

Anne (Weber) und Andreas (Daniel) vom FDZ-DZHW

Workshop „Datenaufbereitung und Dokumentation“ am LIfBi

Am LIfBi in Bamberg: der Workshop Datenaufbereitung und Dokumentation

Am 19. und 20. Februar hat der der Workshop „Datenaufbereitung und Dokumentation“ in diesem Jahr am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe in Bamberg stattgefunden. In insgesamt 15 Sessions wurden Themen diskutiert, die uns als Datenproduzenten aktuell beschäftigen. Wie immer wurde dabei ein breites Spektrum abgedeckt, von prozessbegleitender Dokumentation über Datenedition bis zu Datenschutz, Nutzersupport und Projektmanagement. Es gab vorab keine fixe Agenda, sondern die Themen haben sich nach dem OpenSpace-Ansatz aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergeben.

Der Teilnehmerkreis ist wieder gewachsen und neben vielen alten Bekannten konnten wir auch in diesem Jahr wieder neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen. Noch einmal herzlichen Dank an die hervorragenden Gastgeberinnen und Gastgeber vom FDZ des NEPS, die trotz kurzfristiger räumlicher und gesundheitlicher Schwierigkeiten einen sehr produktiven und kurzweiligen Workshop ermöglicht haben! Für das nächste Jahr hat sich das FDZ des DZHW dankenswerter Weise bereiterklärt uns zu beherbergen.

Vielen Dank auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bis zum nächsten Jahr in Hannover!

Abschnitt zu „Open Research Data and Materials“ im Handbuch „Open Science Training“

Am 12. Februar 2018 startete ein Booksprint mit 14 Expertinnen und Experten zum Thema Open Science Training in Hannover. Der Booksprint wurde von FOSTER und der TIB Hannover organisiert. Ziel war die Erstellung eines Handbuchs zum Thema „Open Science Training“, das zukünftigen Open Science Trainern eine Orientierung bei der Erstellung und Gestaltung von Schulungen bieten soll. Die erste Version ist nun online als Google Doc zugänglich und kann kommentiert oder einfach nur gelesen werden.

Im Kapitel „Open Science Basics“ findet sich auch ein Abschnitt „Open Research Data and Materials“. Der enthält bereits einige wichtige Aspekte, will aber insbesondere zu den Stichworten Research Data Management, Open file formats, Metadata/documentation und Funder requirements ergänzt werden.

(via [forschungsdaten])

2018 German Stata Users Group meeting

Date: June 22, 2018
Venue: University of Konstanz
Cost: Meeting only: 45 € (students 35 €), Workshop only: 65 €, Workshop and Meeting: 85 €
Submission deadline: March 1, 2018

Call for Presentations

We would like to announce the 16th German Stata Users Group meeting to be held Friday, June 22, 2018 at:

University of Konstanz
Universitätsstraße 10
78464 Konstanz

All Stata users, from Germany and elsewhere, or those interested in learning about Stata, are invited to attend.
Presentations are sought on topics that include the following:

  • User-written Stata programs
  • Case studies of research or teaching using Stata
  • Discussions of data management problems
  • Reviews of analytic issues
  • Surveys or critiques of Stata facilities in specific fields, etc.

The conference language will be English, due to the international nature of the meeting and the participation of non-German guest speakers.

Submission guidelines

If you are interested in presenting a paper, please submit an abstract by email to one of the scientific organizers (max 200 words). The deadline for submissions is March 1, 2018.
Presentations should be 20 minutes or shorter.

Registration

Participants are asked to travel at their own expense. There will be a small conference fee to cover costs for refreshments and lunch. There will also be an optional informal meal at a restaurant in Konstanz on Friday evening at additional cost.
You can enroll by contacting Tim Prenzel by email or by writing or phoning.

Tim Prenzel
Dittrich & Partner Consulting GmbH
Prinzenstraße 2
42697 Solingen
Tel: +49 212 26066-64
Email: tim.Prenzel@dpc.de

The final program, cost, and venue will be circulated in April 2018.

Organizers

Scientific Organizers

  • Maarten Buis, University of Konstanz, maarten.buis@uni-konstanz.de
  • Johannes Giesecke, Humboldt University Berlin, johannes.giesecke@hu-berlin.de
  • Thomas Hinz, University of Konstanz, thomas.hinz@uni-konstanz.de
  • Ulrich Kohler, University of Potsdam, ulrich.kohler@uni-potsdam.de

Logistics Organizer

Dittrich & Partner Consulting GmbH (dpc.de), the distributor of Stata in several countries, including Germany, the Netherlands, Austria, the Czech Republic, and Hungary.

 

Literaturtipp: E-Science-Tage 2017 – Forschungsdaten managen

http://books.ub.uni-heidelberg.de/heibooks/en/static/files/presses/1/monographs/285/simple/cover.jpg
Cover: E-Science-Tage 2017. Forschungsdaten managen

In dem Sammelband finden sich u.a. diese Kapitel:

  • RADAR: A Research Data Management Repository for Long Tail Data
  • Open Data in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften: Das Forschungsdatenrepositorium SowiDataNet
  • Integration von Forschungsdaten in Open-Access-Publikations- und Suchsysteme
  • Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften – Stand und Perspektiven
  • The GFBio Terminology Service: enabling research data management beyond data heterogeneity
  • Distributed Research Data Management – Plädoyer für eine verteilte Forschungsdaten-Infrastruktur
  • Fraunhofer – Serviceentwicklung und Realisierung einer Forschungsdateninfrastruktur für Open Data
  • Erfassung und Speicherung von Forschungsdaten im Fachbereich Chemie: Bereitstellung moderner Forschungs-infrastrukturen durch ein elektronisches Laborjournal mit Repositorium-Anbindung
  • Chancen und Herausforderungen im Zusammenspiel von Forschungsdatenmanagement und Forschungsinformationssystemen
  • Skalierbare und flexible Arbeitsumgebungen für Data-Driven Sciences
    Open Data? Zum Umgang mit Forschungsdaten in den ethnologischen Fächern
  • Projekt DataWiz: Entwicklung eines Assistenzsystems zum Management psychologischer Forschungsdaten

Hier nochmal die vollständigen bibliographischen Angaben:

Kratzke, Jonas und Heuveline, Vincent (Hrsg.): E-Science-Tage 2017: Forschungsdaten managen, Heidelberg: heiBOOKS, 2017. DOI: 10.11588/heibooks.285.377

[via: RDA-DE]

DARIAH-DE Repository gestartet

Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können ab sofort ihre Forschungsdaten dauerhaft, nachnutzbar und referenzierbar im DARIAH-DE Repository speichern. Im Rahmen von Forschungsprojekten anfallende Daten können dort von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verwaltet und selbstverantwortlich veröffentlicht werden. Das DARIAH-DE Repository baut dabei auf die langjährig erprobte Technologie und Erfahrungen des TextGrid Repositorys auf, unterstützt allerdings sämtliche Datenformate. Darüber hinaus wird das Einspielen von Forschungsdaten mit einem vereinfachten Publikationsprozess über eine Webanwendung ermöglicht.

Daten im DARIAH-DE Repository werden als Open Access unter freien Lizenzen veröffentlicht. Das Repository ermöglicht auch eine einfache Eintragung der Metadaten in die DARIAH-DE Collection Registry und damit eine Indizierung in der DARIAH-DE Generic Search. Weitere Informationen sind unter https://de.dariah.eu/repository zu finden, erste Erfahrungsberichte im DHd-Blog.

Der Betrieb des DARIAH-DE Repository wird durch das Humanities Data Centre (HDC) sichergestellt. Das HDC ist eine Kooperation der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Beide Einrichtungen sichern so gemeinsam die Nachhaltigkeit der Forschungsdaten auch langfristig ab.